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Kinderarmut


Gut 18 Prozent der Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht. Betroffen sind vor allem Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, Mehrkindfamilien und Familien mit Migrationshintergrund. Die Armut der Erwachsenen betrifft auch die in den Familien lebenden Kinder. Kinder, die in materieller Armut aufwachsen, müssen viele Einschränkungen hinnehmen: Sie sind schlechter ernährt, leben in beengteren Wohnverhältnissen und sie haben seltener ein eigenes Zimmer. Arme Kinder erleben weniger gemeinsame Aktivitäten wie Urlaube mit ihren Eltern, sie haben weniger soziale Kontakte, feiern weniger Kindergeburtstage. Ihre Eltern können ihre Erziehungsverantwortung nur unter erschwerten Bedingungen ausüben. Die Folgen sind gravierend: Der Mangel an Einkommen, Ressourcen und Lebensperspektiven für Kinder entwickelt sich zu Bildungs- und Teilhabearmut.

Unsere Verbesserungsvorschläge

Um die Folgen von Kinderarmut zu beheben und langfristig allen Kindern ein chancengerechtes Aufwachsen zu ermöglichen, müssen auf kommunaler, landes- und bundespolitischer Ebene bessere Bedingungen und neue Strukturen geschaffen werden. Dabei darf es nicht zu einem Scheingefecht zwischen Geld und Bildung kommen. Sowohl für ein wirksameres und durchlässigeres Bildungssystem als auch für finanzielle Transfers muss genügend Geld in die Hand genommen werden. Nur beides stärkt Kinder und deren Eltern.

Das Zukunftsforum Familie fordert deshalb:

 


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