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Name des Begriffes: Familiengründung
Beschreibungen des Begriffes:

Familiengründung

Unter "Familie" wird meist ein Leben mit Kindern und unter "Familiengründung" entsprechend die Entscheidung eines Paares für das erste gemeinsame Kind verstanden. Viele Menschen gründen gern eine Familie und werten dies als wichtigen Schritt auf ihrem Lebensweg. Die Familiengründung wird oftmals als selbstverständlich betrachtet, Information, Beratung oder eine systematische Vorbereitung darauf finden kaum statt. Die Gründung einer Familie verändert allerdings das bisherige Leben in vielfältiger Weise und eröffnet zugleich neue Perspektiven - für die Partnerschaft, den Umgang mit Freunden/-innen oder die Sicht auf den Beruf und andere Lebenswelten.

 

Aus Sicht des Zukunftsforum Familie (ZFF) bedeutet Vielfalt Familie auch eine vielfältige Familiengründung.

Die politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen den unterschiedlichen Bedürfnissen und Besonderheiten von einkommensarmen bzw. einkommensstarken Paaren, jungen und älteren Paaren, gleichgeschlechtlichen Paaren oder Alleinstehenden gerecht werden.

Alle Menschen haben das Recht, frei und unbeeinflusst die Entscheidung für oder gegen die Gründung einer Familie zu treffen. Auch schwierige ökonomische Verhältnisse dürfen nicht zur Folge haben, dass sich Menschen gegen Kinder entscheiden (müssen), dafür hat die Familienpolitik zu sorgen.

Im Mittelpunkt unserer Forderungen steht das Wohl des Kindes. Es ist kein von Erwachsenen gewünschtes "Objekt", sondern ein Subjekt mit eigenen Rechten. Deshalb gibt es auch kein individuelles "Recht auf ein Kind". Die Fruchtbarkeit und damit auch die Frage, ob bzw. wann ein Kind entsteht, entziehen sich der verlässlichen Plan- und Machbarkeit.

 

Positionspapier „Familiengründung“

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