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Name des Begriffes: Elterngeld & Elternzeit
Beschreibungen des Begriffes:

Elterngeld & Elternzeit

Anfang 2007 wurde anstelle des Erziehungsgeldes das Elterngeld eingeführt. Es kann für zwölf bzw. 14 Monate nach der Geburt des Kindes bezogen werden. Es beträgt je nach Einkommenshöhe 65 bis 100 Prozent des Einkommens der letzten zwölf Monate, mindestens aber 300 Euro und maximal 1.800 Euro. Für Kinder, die ab 1. Juli 2015 geboren sind, können Eltern auch das ElterngeldPlus wählen und damit Elterngeld und Teilzeitarbeit besser miteinander kombinieren. Dabei werden aus einem Elterngeldmonat zwei ElterngeldPlus-Monate. Zudem erhalten Eltern pro Elternteil einen Partnerschaftsbonus in Form von je vier zusätzlichen ElterngeldPlus-Monaten, wenn sie in vier aufeinanderfolgenden Monaten beide zwischen 25 und 30 Wochenstunden erwerbstätig sind.

Mit 1. Juli 2015 wurde auch die Elternzeit flexibilisiert: Nunmehr können von den insgesamt 36 Elternzeitmonaten 24 statt bisher zwölf Monate auf den Zeitraum zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes übertragen werden, ohne dass der Arbeitgeber zustimmen muss.

Aus Sicht des Zukunftsforum Familie (ZFF) ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Thema für beide Geschlechter. Frauen wie Männern sollen ihre beruflichen, elterlichen, partnerschaftlichen sowie auch eigenen Bedürfnisse und Verpflichtungen verbinden können. Die Regelungen zu Elterngeld und Elternzeit unterstützen den Wunsch vieler Väter, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder und an ihrem Aufwachsen zu beteiligen, und damit den Wunsch vieler Elternpaare nach einer partnerschaftlichen Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit.

 

Verlinkung zum Schwerpunktartikel Elterngeld/Elternzeit

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