Kategorien
Archiv Aktuelle Hinweise

Equal Pay Day: Professionelle Care-Arbeit endlich besser entlohnen!

Berlin, 17.03.2016 Zum „Equal Pay Day“ am Samstag erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V.:

" ‚Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit‘ ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern eine wichtige Voraussetzung zur partnerschaftlichen Aufteilung der Familienarbeit zwischen den Geschlechtern.

Das ZFF unterstützt nachdrücklich, dass der diesjährige Equal Pay Day die fehlende monetäre Wertschätzung sozialer Berufe in den Mittelpunkt stellt. Sogenannte typische Frauenberufe, insbesondere im Bereich der sozialen Dienstleistungen, sind nach wie vor vergleichsweise schlechter bezahlt. Das ZFF fordert, professionelle Care-Arbeit finanziell aufzuwerten und die Arbeitsbedingungen in sozialen Berufen zu verbessern. Dafür müssen sich die Tarifparteien künftig stark machen. Um die Entgeltunterschiede zwischen den Geschlechtern nachhaltig zu verringern, fordert das ZFF zudem die Umsetzung des Entgeltgleichheitsgesetzes und des angekündigten Rückkehrrechts auf den vorherigen Arbeitszeitstandard nach Teilzeitbeschäftigung.“

Kategorien
Archiv Aktuelle Hinweise

Internationaler Frauentag: Teilzeit darf keine Sackgasse sein

Berlin, 08.03.2016 Zum „Internationalen Frauentag“ erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e. V.:

"Das Zukunftsforum Familie unterstützt gemeinsam mit anderen Verbänden die Initiative des DGB, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Weiterentwicklung des Teilzeitrechts anzumahnen.

Das ZFF fordert seit längerem ein Rückkehrrecht auf den vorherigen Arbeitszeitstandard, um Teilzeit nicht zur dauerhaften beruflichen Sackgasse für Frauen werden zu lassen. Auch für Männer wird es damit attraktiver, zugunsten der Familie eine Zeitlang beruflich kürzer zu treten.“

Kategorien
Archiv Aktuelle Hinweise

Modernen Mutterschutz für alle Frauen gewährleisten!

Berlin, 04.05.2016 Zur heutigen Kabinettsbefassung mit dem Gesetzentwurf zur Neuregelung des Mutterschutzrechts erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V.:

„Das ZFF begrüßt die Novellierung des Mutterschutzgesetzes, die das Potenzial hat, Frauen passgenauer bei der Vereinbarkeit von Beruf und Schwangerschaft sowie Stillzeit zu unterstützen.

Positiv bewertet das ZFF, dass arbeitnehmerähnliche Personen, wie zum Beispiel die festen freien Mitarbeiterinnen von Medienunternehmen, sowie Studentinnen, Schülerinnen und Praktikantinnen in den Bereich des gesundheitlichen Mutterschutz aufgenommen werden sollen. Diese Frauen sollen zukünftig selbst entscheiden können, ob sie beispielsweise von der achtwöchigen Schutzfrist nach der Entbindung Gebrauch machen.
Perspektivisch sollte für diese Personengruppen ebenso wie für selbstständige Frauen ein Anspruch auf finanzielle Unterstützung rund um die Geburt eingeführt werden. Insbesondere prekäre Selbstständige können sich in der Zeit vor und nach der Geburt bislang keine Erwerbsunterbrechung leisten.

Im Sinne eines partnerschaftlichen Familienmodells müssen auch die Rechte von (werdenden) Vätern gestärkt werden, beispielsweise durch eine Ausdehnung des Kündigungsschutzes bei der Ankündigung von Elternzeit oder durch die Einführung einer Vaterzeit, also einer kurzzeitigen bezahlten Freistellung direkt nach der Geburt.“