Safe Abortion Day 2026: Reproduktive Selbstbestimmung durchsetzen, Schwangerschaftsabbrüche entkriminalisieren!

Berlin, 28.09.2026 – Zum Safe Abortion Day fordert das Zukunftsforum Familie e.V. (ZFF) die vollständige Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und skandalisiert, dass im Jahr 2026 Frauen immer noch das Recht, über den eigenen Körper zu entscheiden, vorenthalten wird.

Britta Altenkamp, Vorsitzende des ZFF, erklärt: „Reproduktive Selbstbestimmung sollte selbstverständlich sein – dass sie es nicht ist, zeigt, wie tief in unserer Gesellschaft verwurzelt Frauenfeindlichkeit immer noch ist. Es ist eine unfassbare Ungerechtigkeit, dass Frauen auch im Jahr 2026 nicht selbstbestimmt über ihren eigenen Körper entscheiden können. Wir brauchen deshalb die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, den Abbau bestehender Zugangshürden und eine flächendeckende, verlässliche medizinische Versorgung und Beratung. Ein sicherer Schwangerschaftsabbruch darf weder vom Einkommen noch vom Wohnort oder der persönlichen Lebenssituation abhängen. Wer weit fahren kann oder leichter Zugang zu Informationen und Versorgung findet, hat heute bessere Möglichkeiten als andere. Das ist nicht hinnehmbar.  Selbstbestimmte Familienplanung muss für alle Menschen möglich sein – unabhängig von ihrer sozialen Lage. Zudem müssen Verhütungsmittel für alle kostenfrei zugänglich gemacht werden und Angebote der sexuellen Bildung für alle Menschen alters-, entwicklungs- und bedarfsgerecht entwickelt und finanziert werden.“